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Kältetechnik für
Pharma und Labor

Planung, Anlagenbau und Service aus einer Hand

Wir planen und bauen die Kälteversorgung für sensible Prozesse

KSI Kältetechnik übernimmt die Planung der Kältetechnik für Pharma, Labor und Klinik und baut die Anlage anschließend selbst. Von der Kälteerzeugung über die Verteilung bis zur Regelung, redundant ausgelegt und auf die Temperaturzonen Ihrer Prozesse abgestimmt.

Am Uniklinikum Großhadern in München versorgt eine Anlage von KSI seit 2013 die Herstellung radioaktiv aufgeladener Medikamente mit Kälte, rund um die Uhr und seit der Inbetriebnahme ohne Unterbrechung.

In der Pharmaindustrie zählt nicht allein die Kälteleistung. Entscheidend ist, wie genau die Anlage Temperaturen hält, wie sicher sie Störungen überbrückt und wie lückenlos sie ihren Betrieb dokumentiert. Deshalb sitzen wir am liebsten schon bei der Auslegung mit am Tisch.

Kälteanlage von KSI am Uniklinikum Großhadern

Vier Anforderungen

Woran wir jede Anlage messen lassen

Enge Temperaturtoleranzen

Pharma- und Laborprozesse müssen Temperaturen sehr genau halten, teils bei tiefen Temperaturen oder mit großen Sprüngen zwischen einzelnen Prozessschritten. Selbst kleine Abweichungen können die Produktqualität gefährden.

Ausfallsicherheit

Fällt die Kühlung aus, ist oft eine ganze Charge verloren. Redundante Kälteerzeuger und Pumpen, ein Pufferspeicher und sichere Alarmkonzepte gehören deshalb von Anfang an zur Planung.

Validierung und Dokumentation

Die Technik muss validierungsfähig und dokumentationssicher sein. Betriebszustände werden transparent erfasst und bleiben jederzeit nachvollziehbar, passend zu den Anforderungen aus GMP, HACCP und ISO.

Einbau im Bestand

Pharma- und Laborbereiche liegen häufig mitten in bestehenden Gebäuden, mit wenig Platz und laufendem Betrieb ringsum. Die Anlage muss in den verfügbaren Raum passen und ohne Störung des Betriebs montiert werden.

Was wir dafür einsetzen

Was wir bauen: Pharma- und Laborkälte als ein System

Tiefkalte Bereiche, temperierte Zwischenstufen und sensible Produktionsabschnitte müssen zuverlässig zusammenarbeiten. Wir planen Erzeugung, Verteilung, Regelung und Überwachung deshalb als Gesamtsystem.

Manometer an der Kälteanlage am Uniklinikum Großhadern

Prozesskälte für Produktion und Labor

Kaltwasser und Sole in der Temperatur, die Geräte, Reaktoren und Laborbereiche brauchen, zentral erzeugt und auf die einzelnen Temperaturzonen verteilt.

Redundante Kälteerzeugung

Zwei Pumpensysteme, doppelt ausgelegte Kälteerzeuger und ein Pufferspeicher, der kurze Unterbrechungen überbrückt. So läuft die Kühlung auch bei Wartung oder einer Störung weiter.

Reinraum- und Laborklima

In Reinräumen und Laboren beeinflussen sich Kühlung und Klimatisierung gegenseitig. Temperatur, Luftfeuchte und Luftführung planen wir deshalb als ein System.

Monitoring und Alarmierung

Hochauflösende Sensorik und digitale Überwachung erfassen kritische Temperaturen in Echtzeit. Bei Abweichungen wird sofort alarmiert, statt erst beim nächsten Rundgang.

Natürliche Kältemittel

Für neue Anlagen setzen wir auf Propan (R290), Ammoniak (NH₃) und CO₂. Die F-Gas-Verordnung schränkt synthetische Kältemittel schrittweise ein, natürliche sichern Betrieb und Service langfristig.

Wartung rund um die Uhr

Eine feste Wartungsroutine hält die Anlage dauerhaft in gutem Zustand. Der technische Support ist rund um die Uhr erreichbar, per Fernwartung oft ohne Anfahrt.

Aus der Praxis

Uniklinikum Großhadern, München

Uniklinikum Großhadern

Für die radiopharmazeutische Produktion am Uniklinikum Großhadern hat KSI eine Kälteanlage geplant und gebaut, die die Geräte zur Medikamentenherstellung kontinuierlich kühlt. Eingebaut wurde sie auf engem Raum mitten im Klinikgebäude, ohne den Betrieb zu stören.

  • Einsatz Herstellung radioaktiv aufgeladener Medikamente
  • Kälteleistung 330 kW
  • Heizleistung 80 kW
  • Redundanz 2 Kaltwasserpumpensysteme auf einen Pufferspeicher
  • Betrieb seit 2013 rund um die Uhr, ohne Unterbrechung
  • Kältemittel R-410A
Zur Referenz Großhadern

Damit Sie wissen, ob wir zueinander passen

Unsere Projektgrößen

Wo wir arbeiten

Wir arbeiten dort, wo die Kälteversorgung zentral gelöst wird: eigene Technikzentrale, Kaltwasser- oder Solenetz, mehrere Verbraucher und hohe Anforderungen an Redundanz und Dokumentation. Typischerweise im drei- bis vierstelligen Kilowattbereich.

Wo die Grenze liegt

Einen einzelnen Laborkühlschrank oder ein Kühlgerät für ein Einzelgerät bekommen Sie beim Fachhändler. Sobald mehrere Bereiche, ein Kaltwassernetz oder Redundanz ins Spiel kommen, lohnt sich das Gespräch mit uns.

Zum Weiterlesen

Vom Temperaturprofil zum Konzept

Wie wir aus Betriebsdaten, Temperaturzonen und Lastprofilen ein belastbares Konzept entwickeln, steht auf unserer Seite zur Planung. Welches natürliche Kältemittel sich für welche Anwendung eignet, zeigt unser Überblick.

Neue Produktion, Laborerweiterung oder Sanierung im Bestand?

Wir sehen uns Temperaturzonen, Anforderungen an Redundanz und Dokumentation und den Bestand an und entwickeln daraus ein Konzept, das zu Ihrem Betrieb passt.