Lastdynamik
Maschinen, Werkzeugkühlungen und thermische Prozesse erzeugen Lasten, die schnell wechseln. Die Anlage muss unter Volllast wie im Teillastbetrieb stabil regeln, auch wenn Linien an- und abfahren.
Planung, Anlagenbau und Service aus einer Hand
KSI Kältetechnik plant und baut Anlagen zur Industriekühlung: zentrale Kälteerzeugung, Kaltwassersätze und Kühlwassernetze, die Maschinen, Werkzeuge und Produktionsprozesse mit der Prozesskälte versorgen, die sie brauchen. Mit natürlichen Kältemitteln, redundant ausgelegt und auf den Lastverlauf der Produktion abgestimmt.
Wir übernehmen den Neubau der Technikzentrale, die Erweiterung bei wachsender Produktion und die Modernisierung bestehender Anlagen. Für Uponor in Zella-Mehlis haben wir eine zentrale Kühl- und Heizanlage errichtet, ohne dass die Kunststoffproduktion stillstand.
Prozesskühlung ist mehr als Kälteleistung. Entscheidend ist, wie genau die Anlage Temperaturen hält, wenn Maschinen an- und abfahren, und wie viel der abgeführten Wärme sich wieder nutzen lässt. Deshalb sitzen wir am liebsten schon bei der Auslegung mit am Tisch.

Vier Anforderungen
Maschinen, Werkzeugkühlungen und thermische Prozesse erzeugen Lasten, die schnell wechseln. Die Anlage muss unter Volllast wie im Teillastbetrieb stabil regeln, auch wenn Linien an- und abfahren.
Jede Abweichung im Temperaturmanagement kann Produktqualität, Taktzeiten oder Bauteilgenauigkeit beeinflussen. Maßgeblich ist, wie eng die Anlage die Vorlauftemperatur über lange Zeit hält.
Steht die Kühlung, steht oft die Produktion. Redundante Pumpen und Kälteerzeuger und ein Konzept für Wartung im laufenden Betrieb gehören deshalb von Anfang an dazu.
Prozesskälte läuft häufig rund um die Uhr. Freie Kühlung, Wärmerückgewinnung und eine Regelung, die dem tatsächlichen Bedarf folgt, entscheiden über die Betriebskosten.
Was wir dafür einsetzen
Hinter dem Wort Industriekühlung stehen sehr unterschiedliche Aufgaben, von der Kühlung einzelner Maschinen bis zur zentralen Kälteversorgung eines ganzen Werks. Wir planen sie als Gesamtsystem aus Erzeugung, Verteilung und Regelung.

Kaltwassersätze, Rückkühler, Pumpen und Hydraulik als ein System ausgelegt und auf die Temperaturniveaus der Verbraucher abgestimmt. Ab dieser Größe entscheidet die Anlagenstruktur über den Energieverbrauch.
Kühlwasser in der Temperatur und Menge, die Maschinen und Werkzeuge brauchen, aus einem zentralen Netz statt aus vielen Einzelgeräten. Das senkt Wartungsaufwand und Stromverbrauch.
Bei niedrigen Außentemperaturen übernimmt die Außenluft einen Teil der Arbeit. Je höher die benötigte Vorlauftemperatur, desto mehr Stunden im Jahr läuft der Verdichter weniger oder gar nicht.
Die Wärme aus der Kühlung lässt sich für Heizung und Prozesswärme nutzen. Bei Uponor arbeiten kalte und warme Seite der Wärmepumpe gleichzeitig: Die Anlage kühlt und heizt in einem.
Propan (R290), Ammoniak (NH₃) und CO₂ statt synthetischer Kältemittel, die die F-Gas-Verordnung schrittweise einschränkt. Das sichert Betrieb und Service über die gesamte Anlagenlebensdauer.
Die neue Technikzentrale entsteht parallel zur bestehenden, umgeschaltet wird erst danach. So läuft die Produktion während der Bauzeit weiter.
Aus der Praxis

Für die Kunststoffproduktion von Uponor in Zella-Mehlis hat KSI eine zentrale Kühl- und Heizanlage für die Produktionsprozesse gebaut, parallel zur laufenden Produktion und ohne Stillstand.
Ein weiteres Beispiel: Für den TÜV SÜD Industrieservice in München haben wir das Kalt- und Warmsolesystem für Prüf- und Industrieanwendungen modernisiert, mit 2 MW Kälteleistung. Zur Referenz TÜV SÜD
Zur Referenz UponorDamit Sie wissen, ob wir zueinander passen
Wir arbeiten dort, wo die Kälteversorgung einer Produktion zentral gelöst wird: eigene Technikzentrale, Kaltwasser- oder Solenetz, mehrere Verbraucher und Anforderungen an Redundanz und Effizienz. Typischerweise im drei- bis vierstelligen Kilowattbereich.
Einen einzelnen Prozesskühler für eine Maschine bekommen Sie direkt beim Hersteller. Sobald mehrere Verbraucher, ein Kühlwassernetz oder Wärmerückgewinnung ins Spiel kommen, lohnt sich das Gespräch mit uns.
Zum Weiterlesen
Wie wir aus Betriebsdaten, Lastprofilen und Temperaturniveaus ein belastbares Konzept entwickeln, steht auf unserer Seite zur Planung. Welches natürliche Kältemittel sich für welche Anwendung eignet, zeigt unser Überblick.
Wir sehen uns Lastprofil, Temperaturniveaus und Bestand an und entwickeln daraus ein Konzept, das zu Ihrer Produktion passt, mit belastbaren Annahmen zu Freikühlung, Wärmerückgewinnung und Redundanz.
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