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Kältetechnik für die
Lebensmittelindustrie

Planung, Anlagenbau und Service aus einer Hand

Wir planen und bauen die Kälteversorgung für Produktion, Lager und Logistik

KSI Kältetechnik plant die Kältetechnik für die Lebensmittelindustrie und baut die Anlage anschließend selbst. Von der Kälteerzeugung über die Verteilung bis zur Regelung, ausgelegt auf die Temperaturzonen Ihrer Produktion und Ihres Lagers.

Für das Dennree Frischecenter in Töpen hat KSI die Energiezentrale des Zentrallagers gebaut: Kälte mit Ammoniak (R717), 800 kW Kälteleistung, dazu Wärmepumpe, Kaltsole-, Warmsole- und Heizungsverteilung aus einer Hand.

In der Lebensmittelbranche entscheidet die Kühlung über Qualität, Haltbarkeit und Warenwert. Eine Kälteanlage für Lebensmittel muss deshalb vor allem eines können: Temperaturen zuverlässig halten, Tag und Nacht, auch wenn einmal ein Bauteil ausfällt.

Kühlhalle mit Luftkühlern an der Decke im Dennree Frischecenter Töpen

Vier Anforderungen

Woran wir jede Anlage messen lassen

Stabile Temperaturen in jeder Zone

Produktion, Kühlzonen, Tiefkühlung und Lager brauchen jeweils eigene Temperaturen. Die Kälteversorgung muss alle Zonen gleichzeitig im Sollbereich halten, auch bei häufigem Türöffnen, Wareneingang und Abtauprozessen.

Ausfallsicherheit für die Ware

Fällt die Kühlung aus, steht schnell die gesamte eingelagerte Ware auf dem Spiel. Redundante Pumpen und Kälteerzeuger, eine sichere Alarmierung und ein schneller Service gehören deshalb von Anfang an zur Planung.

Hygiene und Dokumentation

Lebensmittelbetriebe arbeiten nach strengen Hygieneregeln. Die Kälteanlage erfasst Temperaturen lückenlos und meldet Abweichungen sofort. Das ist die Grundlage für die HACCP-Dokumentation Ihres Betriebs.

Energie im Dauerbetrieb

Kühlung läuft in der Lebensmittelbranche rund um die Uhr und gehört zu den größten Kostenposten. Geregelte Leistung im Teillastbetrieb und die Nutzung der Abwärme senken den Energieverbrauch spürbar.

Was wir dafür einsetzen

Was wir bauen: Lebensmittelkälte als ein System

Normalkühlung, Tiefkühlung, Lager und Wärmebedarf hängen zusammen. Wir planen Erzeugung, Verteilung, Regelung und Überwachung deshalb als Gesamtsystem, statt einzelne Kühlstellen nebeneinander zu setzen.

Pumpengruppen mit Manometern und Absperrarmaturen in der Energiezentrale des Dennree Frischecenters Töpen

Kälteversorgung für Kühlzonen und Lager

Kaltsole oder Kaltwasser, zentral erzeugt und auf Produktion, Kühlräume und Lagerbereiche verteilt. Jede Zone erhält die Temperatur und Leistung, die sie braucht.

Tiefkühlung und Schockfrosten

Für Tiefkühllager, Schockfroster und Schnellabkühler planen wir die passende Kälteerzeugung, etwa CO₂-Anlagen für tiefe Temperaturen neben der zentralen Normalkühlung.

Redundante Kälteerzeugung

Doppelt ausgelegte Pumpen und mehrere Kälteerzeuger halten die Kühlung auch bei Wartung oder einer Störung in Betrieb. So bleibt die Kühlkette geschlossen.

Wärme aus der Kälteanlage

Was die Kälteanlage an Wärme abgibt, lässt sich über eine Wärmepumpe für Heizung, Warmsole oder Prozesswärme nutzen. Kälte und Wärme kommen dann aus einer Zentrale.

Regelung, Monitoring und Fernzugriff

Ein zentrales Steuersystem verbindet Kälte, Wärme und Verteilung. Über gesicherten Fernzugriff analysieren wir Störungen schnell und passen den Betrieb an, oft ohne Anfahrt.

Natürliche Kältemittel

Ammoniak für große Leistungen, CO₂ für Tiefkühlung, Propan für kompakte Kaltwassersätze. Natürliche Kältemittel sind von der F-Gas-Verordnung nicht betroffen und sichern den Betrieb langfristig.

Aus der Praxis

Dennree Frischecenter, Töpen

Kälteerzeugung mit Ammoniak in der Energiezentrale des Dennree Frischecenters Töpen

Für das neue Zentrallager in Töpen hat KSI eine Energiezentrale realisiert, die Kälte- und Wärmeerzeugung sowie die komplette Energieverteilung bündelt. Schaltanlage, Steuer- und Regeltechnik und die Anbindung an das Gebäudemanagement gehörten dazu.

  • Einsatz Energiezentrale für ein Zentrallager
  • Kältemittel R717 (Ammoniak)
  • Kälteleistung 800 kW
  • Heizleistung 400 kW über Wärmepumpe
  • Redundanz 100 % aller Pumpen
  • Rohrleitungen ca. 3.000 m
Zur Referenz Dennree

Damit Sie wissen, ob wir zueinander passen

Unsere Projektgrößen

Wo wir arbeiten

Wir arbeiten dort, wo die Kälteversorgung zentral gelöst wird: Produktionsbetriebe, Kühl- und Tiefkühllager, Frischezentren und Logistikstandorte mit eigener Technikzentrale, mehreren Temperaturzonen und hohen Anforderungen an Verfügbarkeit. Typischerweise im drei- bis vierstelligen Kilowattbereich.

Wo die Grenze liegt

Eine einzelne Kühlzelle oder ein Kühlmöbel bekommen Sie beim Kälteanlagenbauer vor Ort. Sobald mehrere Zonen, eine zentrale Kälteerzeugung oder Redundanz ins Spiel kommen, lohnt sich das Gespräch mit uns.

Zum Weiterlesen

Vom Temperaturprofil zum Konzept

Wie wir aus Betriebsdaten, Temperaturzonen und Lastprofilen ein belastbares Konzept entwickeln, steht auf unserer Seite zur Planung. Welches natürliche Kältemittel sich für welche Anlage eignet, zeigt unser Überblick.

Neues Lager, Produktionserweiterung oder Sanierung im Bestand?

Wir sehen uns Temperaturzonen, Lasten, Anforderungen an Verfügbarkeit und den Bestand an und entwickeln daraus ein Konzept, das zu Ihrem Betrieb passt.