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Kältetechnik für
Gastronomie und Großküchen

Planung, Anlagenbau und Service aus einer Hand

Wir planen und bauen die Kälteversorgung für Großküchen und Hotels

KSI Kältetechnik plant die Kältetechnik für Gastronomie und Großküchen und baut die Anlage anschließend selbst. Statt vieler einzelner Aggregate versorgt eine zentrale Kälteanlage alle Kühlzellen, Kühlstellen, Tiefkühlbereiche und Schockfroster.

In der Großküche des Klinikums Landshut versorgt eine Anlage von KSI zehn zentrale Kühllager und mehr als 30 Kühlstellen. Im Maritim Hotel Amsterdam hängen 110 Verbraucher an der Kälteanlage von KSI, darunter 30 Kühlzellen.

In Großküchen und Hotels wechseln Lasten über den Tag stark, Türen gehen ständig auf und zu, und ausfallen darf die Kühlung nie. Deshalb lohnt sich bei dieser Größe eine Kälteanlage, die als ein System geplant ist.

Propan-Kaltwassersätze in der Technikzentrale des Maritim Hotels Amsterdam

Vier Anforderungen

Woran wir jede Anlage messen lassen

Viele Temperaturzonen

Normalkühlung, Tiefkühlung, Schockfroster, Schnellabkühler und Eis: Eine Großküche braucht viele Temperaturen gleichzeitig. Jede Kühlstelle muss ihren Sollwert halten, auch wenn die Türen ständig auf und zu gehen.

Kühlung ohne Unterbrechung

Fällt die Kühlung aus, sind Lebensmittel und der Küchenbetrieb gefährdet. Redundante Pumpen, mehrere Kälteerzeuger und eine sichere Alarmierung halten die Versorgung auch bei einer Störung aufrecht.

Hygiene und Dokumentation

Großküchen arbeiten nach strengen Hygieneregeln. Die Anlage erfasst Temperaturen lückenlos und meldet Abweichungen sofort. Das ist die Grundlage für die HACCP-Dokumentation der Küche.

Einbau im Gebäude

Technikzentralen liegen in Kliniken und Hotels oft im Gebäude oder auf hohen Etagen, mit wenig Platz und hohen Anforderungen an den Schallschutz. Die Anlage muss sich in den Bauablauf und den laufenden Betrieb einfügen.

Was wir dafür einsetzen

Was wir bauen: Großküchenkälte als ein System

Kühlzellen, Kühlmöbel, Tiefkühlung und Eiserzeugung hängen an einer gemeinsamen Versorgung. Wir planen Erzeugung, Verteilung, Regelung und Überwachung deshalb als Gesamtsystem.

Rohrleitungen und Kabeltrassen unter der Decke im Maritim Hotel Amsterdam

Zentrale Kälteversorgung über Kaltsole

Chiller mit natürlichem Kältemittel kühlen eine Kaltsole, die alle Kühlzellen und Kühlstellen versorgt. In den Küchenbereichen arbeiten keine einzelnen Verdichter mehr.

Tiefkühlung, Schockfroster und Schnellabkühler

Für tiefe Temperaturen setzen wir CO₂-Kältemaschinen als Satelliten ein. Sie versorgen Tiefkühlbereiche, Schockfroster und Schnellabkühler unabhängig von der Normalkühlung.

Redundante Pumpen und Kälteerzeuger

Doppelt ausgelegte Pumpen und mehrere Kälteerzeuger halten die Versorgung bei Wartung oder einer Störung in Betrieb. Die Leistung passt sich dynamisch der Last an.

Scherbeneis und Sonderkälte

Auch Scherbeneiserzeuger und andere Sonderverbraucher lassen sich an die zentrale Kälteversorgung anbinden, statt eigene Aggregate in die Küche zu stellen.

Regelung, Visualisierung und Fernzugriff

Ein zentrales Regelsystem zeigt alle Kühlstellen auf einen Blick. Über gesicherten Fernzugriff analysieren wir Störungen schnell und passen den Betrieb an, oft ohne Anfahrt.

Natürliche Kältemittel

Propan und CO₂ sind von der F-Gas-Verordnung nicht betroffen und sichern Betrieb und Service langfristig. Gerade bei vielen Kühlstellen wird so viel synthetisches Kältemittel überflüssig.

Aus der Praxis

Klinikum Landshut, Großküche

Pumpen mit roten Motoren und gedämmten Rohrleitungen in der Kältezentrale der Großküche im Klinikum Landshut

Für die Großküche des Klinikums Landshut hat KSI die Kälteerzeugung auf Basis natürlicher Kältemittel geplant und gebaut. Die Kältezentrale hat zwei Ebenen: eine für die Normalkühlung über Kaltsole, eine für die Tiefkühlung mit CO₂-Satelliten.

  • Einsatz Großküche mit zehn zentralen Kühllagern und über 30 Kühlstellen
  • Kältemittel R1270 (Propen), R744 (CO₂)
  • Normalkühlung 200 kW
  • Tiefkühlung 10 × 10 kW
  • Scherbeneis 3 × 15 kW
  • Rückkühlleistung 300 kW
Zur Referenz Landshut

Aus der Praxis

Maritim Hotel Amsterdam

Sky-Restaurant im Maritim Hotel Amsterdam mit Blick über die Stadt

Für das Maritim Hotel Amsterdam hat KSI die Kälteanlage komplett mit natürlichen Kältemitteln umgesetzt, auf Basis einer vollständigen 3D-Planung. Die Technikzentrale liegt im Gebäude, eine CO₂-Anlage im 34. Stock versorgt das Sky-Restaurant.

  • Einsatz Hotelküchen, 30 Kühlzellen und weitere Kühlstellen
  • Kältemittel R290 (Propan), R744 (CO₂)
  • Normalkühlung 6 × 35 kW
  • Tiefkühlung 3 × 30 kW
  • Verbraucher 110
  • Redundanz 100 % der Pumpen
Zur Referenz Maritim

Damit Sie wissen, ob wir zueinander passen

Unsere Projektgrößen

Wo wir arbeiten

Wir arbeiten dort, wo die Kälteversorgung zentral gelöst wird: Großküchen in Kliniken, Hotels, Kantinen und Gemeinschaftsverpflegung mit vielen Kühlstellen, eigener Technikzentrale und hohen Anforderungen an Verfügbarkeit. Typischerweise im drei- bis vierstelligen Kilowattbereich.

Wo die Grenze liegt

Eine einzelne Kühlzelle, eine Theke oder ein Kühlschrank für das Restaurant um die Ecke ist beim Kälteanlagenbauer vor Ort besser aufgehoben. Sobald viele Kühlstellen, Tiefkühlung und Redundanz zusammenkommen, lohnt sich das Gespräch mit uns.

Neue Großküche, Hotelneubau oder Sanierung im Bestand?

Wir sehen uns Kühlstellen, Temperaturzonen, Lasten und den Bestand an und entwickeln daraus ein Konzept, das zu Ihrer Küche passt.