Klinikum
Landshut

Zentrale Kälteversorgung für das Klinikum Landshut

Für die Großküche des Klinikums Landshut wurde eine zentrale Kälteversorgung realisiert. Die Anlage versorgt Normalkühlung, Tiefkühlbereiche sowie Schockfroster und Schnellabkühler über ein zentral geregeltes System mit Visualisierung und gesichertem Fernzugriff.

Zentrale Kälteversorgung für das Klinikum Landshut: Für die zentrale Großküche des Klinikums Landshut wurde eine leistungsfähige Kältezentrale errichtet. Die Normalkühlung erfolgt über ein Kaltsole-System, das von Propan-Chillern versorgt wird. Für Tiefkühlbereiche, Schockfroster und Schnellabkühler kommen subkritische CO₂-Kältemaschinen als Satelliten zum Einsatz.

Planung und Umsetzung: Die Planung erfolgte als integrale W+M-Planung mit abgestimmter Auslegung aller Kälte-, Sole- und Verteilkomponenten. So konnte die Anlage als zentral abgestimmtes Versorgungssystem umgesetzt werden.

Über das Kaltsole-System werden zehn zentrale Kühllager und über 30 Kühlstellen zuverlässig versorgt.

Technische Besonderheiten im Überblick: Ein wesentliches Merkmal der Anlage ist die vollständige Redundanz aller Pumpen. Dadurch bleibt der Betrieb auch bei Teilausfällen abgesichert.

Der dynamische Betrieb passt die Leistung flexibel an den aktuellen Bedarf der Küche und Lagerbereiche an.

Steuerung und Fernzugriff: Ein zentrales Regelsystem mit Visualisierung und Fernzugriff ermöglicht eine transparente und sichere Anlagenführung. Gesicherte Fernüberwachung und Fernsteuerung unterstützen schnelle Reaktionen im Betrieb.

Konstruktion: Die Technikzentrale wurde im Innen- und Außenbereich realisiert und erfüllt besonders hohe Anforderungen an den Schallschutz.

Technische Eckdaten
Kältemittel: R1270 (Propen), R744 (CO₂)
Kälteleistung NK: 200 kW
Kälteleistung TK: 10 × 10 kW
Rückkühlleistung: 300 kW
Scherbeneiserzeugung: 3 × 15 kW
Redundanz: 50 %